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Der Schwur des Raben

„Ich werde euch eine Geschichte erzählen. Sie ist sehr lang, denn die Geschichte einer großen Liebe kann man nicht in wenige Strophen, in einzelne Verse pressen. Mit der Liebe verhält es sich zwar oft wie mit der Schönheit – in der Vorstellung derer, die sie beschwören, ist sie meist größer als in den Herzen, in denen sie wohnen sollte. Aber mit der Liebe, von der ich berichten werde, ist es anders. Diese Liebe hatte die Macht, das Schicksal von Érius Insel zu verändern, ihr Frieden zu schenken, zumindest für kurze Zeit.“

Irland im 10. Jahrhundert

Ríona und Fionn wachsen im wilden Nordwesten Irlands auf – fernab der Welt und ihrer Kriege. Schon als Kinder liebten sie sich, als Erwachsene schließen sie den Bund der Ehe. Doch dann überfallen Wikinger Ríonas und Fionns Sippe, nehmen die beiden gefangen und verschleppen sie zum Sklavenmarkt von Dublin, wo sie nicht nur ihre Freiheit, auch einander verlieren: Man bringt sie auf zwei unterschiedliche Schiffe, wovon eines Richtung Norden, eines Richtung Süden aufbricht. Ein Ozean steht zwischen ihnen, doch beide haben die Stärke, der Verzweiflung zu trotzen. Ríona verschlägt es gemeinsam mit ihrem Raben Muirnach Island, wo sie als Sklavin eines Landbesitzers über sich hinauswächst und dem öden Boden reiche Ernte abringt. Fionn wird ins unermesslich reiche Kalifat von Córdoba verkauft, wo er im Haushalt eines Medicus revolutionäre medizinische Behandlungen kennenlernt und nicht nur kranke Körper, auch kranke Seelen zu heilen lernt. Doch obwohl sie ihre Bestimmung finden, erlischt die Hoffnung auf ein Wiedersehen nie …

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