
Während meiner Reise auf die Äußeren Hebriden im Sommer 2024 habe ich im örtlichen Museum von Berneray – jener kleinen Insel zwischen North Uist und Harris – Gloria MacKillop kennengelernt. Die Australierin kam in den 60er-Jahren nach Schottland – mit dem Plan, nur drei Monate zu bleiben. Doch dann lernte sie hier ihren Ehemann kennen und übernahm das Amt der letzten „District Nurse“ von Berneray. Als solche wohnte sie im Nurse’s Cottage, aus dem später besagtes Museum wurde. Hier empfing sie 1987 übrigens den späteren King Charles während seines Besuchs auf den Äußeren Hebriden.

Die Begegnung mit ihr hat mich nachhaltig beeindruckt. Zugleich war der zündende Funke für eine Romanidee entfacht: Mit „Die Leuchtturmschwester“ würdige ich nicht zuletzt sie und ihren Berufsstand. Und deswegen war es mir eine große Freude, die mittlerweile 95Jährige zwei Jahre später just rund um Erscheinungstermin meines Buchs wiederzusehen. Ihr verdanke ich schließlich nicht nur die Inspiration für eine ganze besonderen Geschichte, sondern auch fürs dazugehörige Pseudonym „Lori Kilian“.